TV-Produktionsfirma Janus TV sucht angehende Existenzgründer
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Die Janus TV GmbH mit Sitz in Ismaning bei München, sucht für eine neue Dokureihe eines öffentlich-rechtlichen Senders angehende Existenzgründer, die Lust und Interesse haben, sich von einem Kamerateam über einen gewissen Zeitraum hinweg (5 bis 8 Drehtage, immer zeitversetzt) begleiten zu lassen.
Es werden insgesamt 6 Folgen à 45 Minuten produziert, in jeder Folge wird ein Gründer porträtiert. Ab dem 27.Januar 2010 wird die 6-teilige Dokumentationsreihe einmal wöchentlich zu sehen sein.
Das Anforderungsprofil der Janus TV GmbH ist sicherlich etwas speziell, aber nicht unmöglich.
Am wichtigsten ist, dass es sich bei den Gründern um Quereinsteiger mit einer spannenden, ungewöhnlichen Geschäftsidee handelt, bspw. der ehemalige Banker, der jetzt eine Currywurstbude eröffnen möchte. Die Gründer sollten sich bereits in der Gründungsphase befinden, sollten aber ihr Geschäft noch nicht eröffnet haben. Dies sollte dann vorzugsweise im Januar, spätestens jedoch zum 1. Februar 2010 passieren, denn Janus TV möchte natürlich gerne bei der Eröffnung dabei sein.
Die ca. Ende 20 bis Ende 40 Jahre alten Gründer sollten eine klare Motivation haben, z. B.: "Ich will endlich mein eigener Chef sein" oder "Ich bin schon lange arbeitslos und finde in meinem Beruf keinen Job mehr" oder aber "Ich habe eine innovative, einzigartige Geschäftsidee und glaube an meinen Durchbruch".
Die Finanzierung muss aus Gründen der Drehsicherheit gewährleistet oder zumindest in trockenen Tüchern sein. Denn Janus TV will Erfolgsstories erzählen und ist sich dabei gleichzeitig seiner Verantwortung bewusst. Daher ist ein tragfähiges Gründungskonzept das A und O.
Janus TV steht Ihnen jederzeit für Rückfragen zur Verfügung und würde sich freuen, recht bald von Ihnen zu hören.
Melissa Schepp:
melissa.schepp(at)janus-tv.de; 089-9601-6746
Burkhard Fabricius:
burkhard.fabricius(at)janus-tv.de; 089-9601-6743a
Die Global Entrepreneurship Week lädt zur Auftaktveranstaltung: Kommen Sie vorbei, informieren Sie sich, genießen Sie einen anregenden Tag im Stuttgarter Haus der Wirtschaft!
Das Stuttgarter Haus der Wirtschaft wird am Freitag, 13. November, zum Treffpunkt für alle, die den Unternehmergeist in sich spüren. Dort fällt nämlich um 9:30 Uhr der Startschuss zum nationalen Auftakt zur Global Entrepreneurship Week 2009, der Aktionswoche für jungen Unternehmergeist.
Bei einem "Walk of Entrepreneurship" können die Besucher zahlreiche Fachleute, Institutionen, Partner und Kapitalgeber interviewen, die bei einer Firmengründung helfen. Netzwerke wie Baden-Württemberg: Connected e.V. (bwcon) und die bundesweite gründerinnenagentur (bga) bieten persönliche Gespräche an. Das Zentrum für Empirische Forschung (ZEF) der Stuttgarter Dualen Hochschulen klärt darüber auf, wie man das Marktpotential eines Start-ups analysiert. Das Existenzgründerzentrum der Stuttgarter Hochschule der Medien lädt zum Planspiel Global Factory ein. Die Universität Stuttgart veranstaltet eine ganztägige Ringvorlesung unter dem Titel "Existenzgründung für Akademiker und Nicht-Akademiker", die mit Prof. Jürgen Schmudes (Ludwig-Maximilians-Universität München) mit Spannung erwarteter Vorstellung des neuesten Rankings der akademischen Gründungsförderung deutscher Hochschulen beginnt.
Die Auftaktveranstaltung zur Global Entrepreneurship Week 2009 in Stuttgart will ein Maximum an Informationen an einem Tag unter einem Dach bieten. Darum werden Hochschulen, Beratungsstellen, Netzwerke und Initiativen mit ihren Experten für Existenzgründung vor Ort sein - darunter auch die Hochschule der Medien und die Hochschule Reutlingen. Netzwerke wie das Karlsruher CyberForum, PUSH! - das Partnernetz für Unternehmensgründungen aus Stuttgarter Hochschulen - sowie der IHK-Campus Start-Up aus Reutlingen bieten Studierenden und gründungsinteressierten Wissenschaftlern ihre Ressourcen, ihr Wissen und ihre Dienste rund um den Aufbau eines eigenen Unternehmens an.
Vom Informationszentrum Patente erfährt man, wie man Produkt- und Geschäftsideen vor Nachahmern und Plagiaten schützt. Das Directorate General Enterprise and Industry of the European Commission informiert über das Internetportal "Europa für Sie, die Chance für Ihr Unternehmen". Um Beteiligungskapital, Risikoteilung und die Unterstützung durch Business Angels geht es in einem Workshop für technologieorientierte Gründungen. Das venture forum neckar geht der Frage nach, wie Start-Ups und Business Angel zusammenkommen, und klärt, was Investoren und Unternehmen beachten sollten. Die Biotech-Organisationen BIOPRO Baden-Württemberg und BioRegio Stern, der High-Tech-Gründerfonds und die Wirtschaftsförderstellen von Stadt und Region Stuttgart informieren über Potenziale, Chancen und Angebote für junge Unternehmerinnen und Unternehmer.
Für einige dieser speziellen Angebote innerhalb des Informationstages ist eine Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Gründungsgeschehen: Aktuelle Zahlen des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) und der Weltbank
Im 1. Quartal 2009 liegt die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland bei 108.679 und damit um 1,2 % über dem Vorjahresniveau. Die Zahl der Liquidationen in Höhe von 111.995 blieb mit einem Anstieg von 1,0 % im Vergleich zum 1. Quartal 2008 ebenfalls nahezu unverändert. Der Gründungssaldo (Differenz aus Existenzgründungen und Liquidationen) ist mit einem Wert von -3.316 genau wie im Vorjahr negativ.
Ausblick: Aufgrund der weiterhin angespannten wirtschaftlichen Lage in Deutschland rechnet das IfM Bonn nach wie vor sowohl mit einem Anstieg der Gründungszahlen, insbesondere von Gründungen aus der Arbeitslosigkeit, als auch mit einem Anstieg der Zahl der Liquidationen und Unternehmensinsolvenzen. Wie sich die Gründungszahlen in den nächsten Monaten in Deutschland entwickeln werden, hängt wesentlich von der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und den allgemeinen Rahmenbedingungen für Gründer ab.
Ausführliche Angaben zum Gründungs- und Liquidationsgeschehen im 1. Quartal 2009 finden Sie im aktuellen Working Paper 04/2009.

Umfassende Informationen zum Gründungs- und Liquidationsgeschehen im Jahr 2008 in Deutschland und in den einzelnen Bundesländern stehen Ihnen hier zur Verfügung:
http://www.ifm-bonn.org/assets/documents/Working-Paper-03-09.pdf
Die Weltbank hat ihre neue internationale Vergleichsstudie „Doing Business 2010“ veröffentlicht. In der Kategorie Unternehmensgründung belegt Deutschland Platz 84 von 183 Nationen. Eine GmbH-Gründung dauert demnach hierzulande 18 Tage, umfasst 9 Schritte und kostet 4,7 Prozent des Pro-Kopf-Einkommens. Spitzenreiter ist Neuseeland vor Kanada und Australien.
Die Ergebnisse stehen hier unter zur Verfügung.
In Punkto Unternehmensgründung hat sich Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 17 Plätze verbessert (Vorjahr: Platz 101).
Seit 2004 vergleicht die Weltbank mit ihren "Doping Business"-Studien die ökonomischen Rahmenbedingungen der OECD-Länder. Neben der Kategorie Unternehmensgründung betrachtet die Weltbank Indikatoren wie Bürokratie, Arbeitsmarkt, Finanzierung, Steuern, Vertrags- und Rechtssicherheit, grenzüberschreitender Handel. Insgesamt belegt Deutschland aktuell Rang 25 – nach Rang 27 im Vorjahr. Gesamtspitzenreiter ist Singapur vor Neuseeland und Hong-Kong.
Jeder 3. Gründungsplaner unter 30 Jahren hat einen Gründungskurs in der Schule besucht
Ende März 2009 fand die NewCome - Messe und Landeskongress rund um die Selbstständigkeit - in Stuttgart statt. Auch die Global Entrepreneurship Week beteiligte sich an der Gründermesse mit einem eigenen Stand und berichtete über Verlauf und Ergebnisse. Während es unserem Messeteam vor allem darum ging, Mitaussteller für die Aktionswoche für jungen Unternehmergeist zu gewinnen, befragte das Institut für Mittelstandsforschung Bonn die Messebesucher zu gründungsrelevanten Themen.
Hier einige Ergebnisse: Jeder 3. Gründungsplaner unter 30 Jahren hat in der Schule einen Gründungskurs besucht. Jede 4. Gründung ist als freiberufliche Tätigkeit geplant. Im Falle der Selbstständigkeit würde jeder zweite Gründungsinteressierte die gesetzliche Krankenversicherung zur Absicherung im Krankheitsfall wählen.
Weitere Angaben der Messebesucher finden Sie in der IfM Veröffentlichung Resultate der Besucherbefragung auf der Messe NewCome.
Schirmherr der Global Entrepreneurship Week zu Gast im Schwarzwald
Es ist schon etwas besonderes, wenn der in der Bürgergunst an vorderster Stelle liegende Minister in den Schwarzwald kommt, um sich über die Situation mittelständischer Unternehmer zu informieren und seinen Besuch in der Region auch dazu nutzt, sich bei der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg nach dem Stand der Vorbereitungen zur zweiten Global Entrepreneurship Week zu erkundigen.
Zu Guttenberg war einer Einladung des Bundestagsabgeordneten Siegfried Kauder in dessen Wahlbezirk gefolgt, um sich in Niedereschach zunächst bei der Firma Südpol einen Eindruck des Unternehmens zu verschaffen und anschließend bei der Firma Johann Nepomuk Jerger KG seine wirtschaftspolitischen Überlegungen in einer öffentlichen Kundgebung darzu legen.
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Trotz seines prall gefüllten Terminkalenders ließ es sich der Minister als Schirmherr der Global Entrepreneurship Week nicht nehmen, sich bei der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg nach dem Stand der Vorbereitungen zur diesjährigen Aktionswoche für jungen Unternehmergeist zu erkundigen und dabei auch gleich Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Gemeinsam mit IHK Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez, IHK Präsident Dieter Teufel, Bundestagsabgeordnetem Siegfried Kauder und IHK Projektleiterin Melanie John setzte sich zu Guttenberg werbewirksam für die Global Entrepreneurship Week ins Bild.
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Bei dieser Gelegenheit präsentierte die IHK dem Minister auch das neue, beinahe noch druckfrische T-Shirt der diesjährigen Global Entrepreneurship Week, das der Minister angesichts der hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad womöglich insgeheim gerne gegen den Maßanzug eingetauscht hätte, angesichts des unmittelbar bevorstehenden Kundgebungstermins dann aber doch vorsorglich in Richtung Limousine befördern ließ.
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Dennoch, auch wenn zu Guttenbergs Dienstkleidungsordnung keine Platz für T-Shirts läßt, den Minister hat's gefreut. Schließlich will die Aktionswoche jungen Menschen die Chancen und Möglichkeiten des Unternehmertums nahe bringen und so die Saat legen für neue Existenzgründungen, die neue Arbeitsplätze und neuen Fortschritt mit sich bringen. "Die 'Week' unterstützt das Engagement des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie im Gründungsbereich" und daher ist auch im größten Terminstreß Zeit für die öffentlichkeitswirksame Bewerbung der Aktionswoche.
Bevor es dann doch Richtung Jerger KG und den etwa 500 wartenden Veranstaltungsbesuchern aus Niedereschach und Umgebung ging, signierte der Minister noch ein Plakat der Global Entrepreneurship Week, das nun schnellstmöglich einen angemessenen Rahmen erhalten wird, um fortan das Büro der Projektleiterin bei der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg zu zieren.
Gesucht: Zündende Geschäftsideen
Die Anmeldung zum start2grow-Wettbewerb Neue Technologien ist noch bis zum 24. August möglich.
Wer eine zündende Idee für ein Produkt oder eine Dienstleistung im Zusammenhang mit Neuen Technologien hat, ist beim start2grow-Gründungswettbewerb Neue Technologien genau richtig. "Mit dem Wettbewerb Neue Technologien wollen wir in Zukunft noch mehr potenzielle Existenzgründer erreichen", sagt Jörg Dannenberg, Teamleiter von start2grow. Die Anmeldung ist jederzeit möglich.
Der bundesweit ausgeschriebene Wettbewerb feiert in diesem Jahr seine Premiere und rundet das Angebot neben einem Wettbewerb speziell für Gründer aus den Informationstechnologien sowie einem Wettbewerb, der Teilnehmern aus allen Branchen offen steht, ab. Gesucht werden gute Geschäftsideen aus Bereichen wie etwa Produktionstechnologie, Mikro-/Nanotechnologie, Neue Materialien, Biotechnologie oder Effizienztechnologie. Bis zum 24. August haben alle Teilnehmer im Rahmen der zweiten Wettbewerbsphase noch Zeit, ihre Geschäftsideen in tragfähige Businesspläne umzusetzen. Teilnehmen kann auch, wer bei der ersten Phase noch nicht dabei war. Eine Jury nimmt die eingereichten Konzepte im Anschluss unter die Lupe und wählt die überzeugendsten aus. Im Rahmen einer feierlichen Abschlussveranstaltung heißt es dann am 5. "And the winner is ...".
start2grow sind die Gründungswettbewerbe des dortmund-project, einem Geschäftsbereich der Wirtschaftsförderung Dortmund. Seit 2001 werden jährlich bundesweit drei Wettbewerbe durchgeführt, die sich an verschiedene Branchen richten. start2grow unterstützt Gründer mit Know-How-Transfer, einem Coaching-Konzept, Geld- und Sachpreisen und einem Netzwerk mit über 600 Experten. start2grow erhielt als bundesweit erste Organisation die TÜV-Zertifizierung für die Planung und Durchführung von Gründungswettbewerben.
Weitere Informationen unter www.start2grow.de
European Enterprise Award 2009/10 - EU-Wettbewerb zur Förderung von Entrepreneurship
Die Europäische Kommission zeichnet 2009/10 zum vierten Mal herausragende Leistungen von öffentlichen Institutionen (Behörden) und öffentlich-privaten Partnerschaften mit dem in fünf Kategorien vergebenen European Enterprise Award aus. Prämiert werden innovative und erfolgreiche Maßnahmen, die Entrepreneurship auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene fördern.
Die Preisträger sollen europaweit als Vorbilder dienen und dazu anregen, günstige Bedingungen für unternehmerische Tätigkeit zu schaffen. Ausgelobt wird dieser Preis in den 27 Mitgliedstaaten der EU sowie in Island, Norwegen und der Türkei. Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn betreut den Wettbewerb als deutscher Kontaktpunkt. Teilnahmeschluss für die Bewerbung zur deutschen Vorausscheidung ist der 15. September 2009.
Nähere Informationen zu den Teilnahmebedingungen sowie das offizielle Anmeldeformular mit detaillierten Angaben zu den erforderlichen Antragsunterlagen und den Auswahlkriterien stellt das IfM Bonn auf seiner speziellen Themen-Website zum European Enterprise Award bereit.
Zur Verbreitung von ausgewählten deutschen Good-Practice-Beispielen im Bereich "Entrepreneurship-Förderung" hat das IfM Bonn Dokumentationen der drei bisherigen Wettbewerbsrunden 2006, 2007 und 2008/09 des European Enterprise Award erstellt.
Nach den sehr erfolgreichen europäischen Wettbewerbsteilnahmen deutscher Projektträger in den Vorjahren (zwei erste und zwei zweite Plätze), lädt das IfM Bonn auch in diesem Jahr alle interessierten Projektträger herzlich ein, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Interessierten Teilnehmern erteilt das IfM Bonn gerne weitere Auskünfte zu Inhalt und Ablauf des Wettbewerbs.
Kontakt:
Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn
Maximilianstraße 20
53111 Bonn
Tel: 0228-72997-49
E-mail: eea-info(at)ifm-bonn.org
Offizielle Wetttberwerbs-Website: http://ec.europa.eu/enterprise/entrepreneurship/smes/awards/index_de.htm
25. Jubiläum der Frankfurter "Frauenbetriebe" -
Frauen fit für die eigene Firma: Ärmel hoch, es gibt noch viel zu tun!
Als noch keiner von Unternehmerinnen als Wirtschaftspotenzial sprach, setzte sich der Pionier-Verein der Stadt Frankfurt "Frauenbetriebe" in 1984 für "eine eigenständige Qualität der Betriebe von Frauen" ein. Seitdem hat er über 7.000 Frauen bei Gründung und Aufbau ihres Unternehmens durch innovative Qualifizierungskonzepte begleitet. Vieles hat sich verbessert, dennoch ist der Vereinszweck, "der Diskriminierung der Frauen im Erwerbsleben entgegenzuwirken", lange nicht passé.

Am 25. Juni 2009 feierte der Frauenbetriebe e.V. sein 25. Jubiläum in Frankfurt: Akteure der Gründungs- und Unternehmensszene sowie Persönlichkeiten der Politik und zahlreiche Unternehmerinnen und Gründerinnen waren anwesend. In der Talkrunde lieβen die Podiumsgäste 25 Jahre frauengeführte Betriebe Revue passieren.
"Der Vorreiter-Standpunkt des Vereins mündete in unseren sozioökonomischen Beratungsansatz", erläutert Christiane Stapp-Osterod, geschäftsführender Vorstand des Frauenbetriebe Qualifikation für die berufliche Selbständigkeit e. V. Dabei werden die wirtschaftliche Plausibilität des Vorhabens aber auch die persönlichen Lebensumstände der Frauen wie soziales Umfeld, eigene Motivation oder Branchenkenntnisse berücksichtigt.
Ursprünglich lag der Fokus auf Existenzgründung, aber seit einigen Jahren erweitert der Frauenbetriebe e.V. stets sein Angebot für alle selbständigen Frauen in allen Phasen der Unternehmensentwicklung. Zusätzlich hat sich der Verein im Laufe der Zeit immer für neue Frauen-Zielgruppen interessiert, um ihnen neue berufliche Perspektiven zu ermöglichen.
"Dennoch denken selbständige Frauen noch zu wenig expansiv und bringen zu geringe Finanzierungsmittel auf. Deshalb werden wir uns verstärkt dafür einsetzen, dass sie über das Schaffen ihres eigenen Arbeitsplatzes hinaus gehen", so Christiane Stapp-Osterod. Denn die Interessen der Unternehmerinnen lassen sich nicht nur monetär erfassen: "Sie verfolgen nicht nur ein Ziel, sondern mehrere: sich einen Traum erfüllen, Familie und Beruf vereinbaren, eigene Ideen kreativ umsetzen, unabhängig sein oder Anerkennung erfahren.
Kontakt:
Frauenbetriebe Qualifikation für die berufliche Selbständigkeit e. V.
Hamburger Allee 96
60486 Frankfurt
Tel: 069 / 71 58 955 0
Fax: 069 / 71 58 955 29
E-mail: info(at)frauenbetriebe.de
Internet: www.frauenbetriebe.de/
Unternehmergeist für den guten Zweck gesucht -
Schwab Stiftung und BCG zeichnen "Social Entrepreneur 2009" aus
Viele Unternehmen engagieren sich sozial - doch können soziale Organisationen auch unternehmerisch handeln? Ja, sagt die Schwab Stiftung, Schwesterorganisation des Weltwirtschaftsforums in Davos, und zeichnet gemeinsam mit der FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND (FTD) und der Unternehmensberatung The Boston Consulting Group (BCG) den "Social Entrepreneur 2009" aus. Seit 2008 steht die Initiative unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Bewerben können sich Organisationen oder Unternehmen, die mit innovativen Ideen, Produkten oder Dienstleistungen soziale Ziele verfolgen und dabei unternehmerisch vorgehen. Voraussetzung ist, dass sie auf ökonomische Konzepte setzen und ihre Arbeit nicht ausschließlich durch Spenden oder staatliche Zuschüsse finanzieren. Der Begriff "sozial" ist dabei weit gefasst: Social Entrepreneurs können Gründer eines Unternehmens oder einer Non-Profit-Organisation in den Bereichen Umweltschutz, Gesundheitswesen, Arbeitsmarkt oder Bildung sein.
Teilnahme am europäischen Wirtschaftsgipfel
Der Gewinner erhält eine Einladung zum europäischen Treffen des Weltwirtschaftsforums im Mai 2010. Darüber hinaus bietet ihm die Aufnahme in das globale Netzwerk der Schwab Stiftung für Social Entrepreneurship Gelegenheit zum Austausch mit Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft. Neben der Möglichkeit einer kostenlosen Beratung hat der Preisträger auch Zugang zu Stipendien für eine Managementweiterbildung an weltweit führenden Universitäten wie der Harvard Business School, der Stanford University oder INSEAD.
Wie sich Unternehmergeist mit sozialem Engagement vereinbaren lässt, demonstriert der "Social Entrepreneur 2008", Ramazan Salman aus Hannover. Der Gründer des "Ethno-Medizinischen Zentrums" hat 500 Migranten als "Gesundheitslotsen" ausgebildet. Sie nehmen Landsleuten in Deutschland die Angst vor dem Arztbesuch, können Tabuthemen wie AIDS besser ansprechen und informieren über Gesundheitsvorsorge. Die bundesweite Arbeit für Migranten mit Migranten finanziert der Hannoveraner nicht nur mit staatlichen Geldern, sondern sucht gezielt Unternehmenssponsoren und bietet kostenpflichtige Dolmetscherdienste an, wenn Krankenhäuser nach Übersetzern suchen.
Bewerbung bis 17. Juli 2009 unter www.schwabfoundseoy.org/germany
"Jugend gründet" zeichnet Bundessieger aus - Spannendes Finale in Wolfsburg mit engagierten Teams und hochprofessionellen Präsentationen
Zehn Final-Teams waren aus sechs Bundesländern angereist. Am 20. Juni stellten sie ihre Hightech-Produktideen und Unternehmenskonzepte auf einer Investorenmesse im Phaeno vor.
Bei "Jugend gründet" werden auch in Zeiten der Wirtschaftskrise Probleme in eine Geschäftsidee umgewandelt. Bei diesem Wettbewerb kann man unternehmerisches Denken und Handeln einüben, um für das Berufsleben gerüstet zu sein. Das Finale war Höhepunkt und Abschluss des diesjährigen "Jugend gründet" Wettbewerbsjahres. Die zehn Finalteams hatten sich im Vorfeld in einem Kreis von über 4.500 Teilnehmern bundesweit mit ihren herausragenden Businessplänen und erfolgreichen unternehmerischen Aktivitäten in der Wirtschaftssimulation an die Spitze gesetzt und damit für das Finale qualifiziert. Eine fachkundige 14-köpfige Jury mit Experten aus Hochschule, Banken und Wirtschaft bewertete die Präsentationen der Teams auf der Investorenmesse.
Mit seiner hochprofessionellen Präsentation beim Finale überzeugte das Team PiezoPowerProducts GmbH die Jury. Den vier Abiturienten aus Wegberg (NRW) gelang dadurch der Sprung auf Platz eins. Der Hauptpreis für das Sieger-Team ist eine Reise in den Herbstferien ins Silicon Valley (USA). PiezoPowerProductsGmbH überzeugten die Jury insbesondere mit einem beeindruckenden Schnittmodell ihrer Produktidee sowie der Präsentation ihrer Wirtschaftsdaten. Das Team des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums aus Wegberg entwickelte die Geschäftsidee für Stoßdämpfer (PiezoPower ShockAbsorber), bei denen die Energie des Drucks durch Piezoelemente in Strom umgewandelt wird.
Platz 2 erreichte das Team stepMED aus Ingolstadt. Die fünf Auszubildenden entwickelten die Geschäftsidee für stepCHIP, einen Mikrochip auf der Grundlage von RFID-Technik. Der Chip wird im menschlichen Körper implantiert und dient der Überwachung medizinischer Parameter.
Platz 3 wurde an zwei Teams vergeben. An das Team InnoSun mit zwei jungen Männern aus Niedersachsen und Baden-Württemberg, die sich bei ihrem Zivildienst bei der Diakonie Hasenbergl (München) kennengelernt hatten. Die beiden entwickelten die Geschäftsidee für ein Micro-LayerSunSystem mit transparenten organischen Solarzellen auf der Grundlage eines Lacks, der leicht auf Glaselemente und andere Oberflächen aufgebracht werden kann. Das zweite Team, das Platz 3 erreichte, ist 4-Gewinnt, ein Schülerteam der Internatsschule Schloss Hansenberg (Geisenheim/Hessen). Sie hatten die Geschäftsidee für Infraglas, ein Fensterglas, das durch die Synthese einer Mehrfachverglasung und des Aufdampfens von Mineralien hilft, massiv Heizenergie einzusparen.
Kontakt:
Birgit Metzbaur
Steinbeis-Transferzentrum für Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim
Blücherstrasse 32
75177 Pforzheim
Tel: 07231-42 446-16
Fax: 07231.42 446-25
Email: birgit.metzbaur(at)hs-pforzheim.de
Internet: www.jugend-gruendet.de
Darboven IDEE-Förderpreis 2009 für Frauen mit Ideen:
75.000 Euro für die Gewinnerin
Das Hamburger Unternehmen J. J. Darboven schreibt erneut den von Albert Darboven gestifteten Darboven IDEE-Förderpreis aus. Mit diesem Wettbewerb, der sich ausschließlich an Frauen wendet, werden bereits seit 1997 innovative Ideen ausgezeichnet, die wirtschaftlich erfolgreich sind.
Mit persönlichem Engagement und Unternehmergeist entwickeln Frauen in Deutschland innovative Ideen, machen sich selbständig, gründen Existenzen und schaffen neue Arbeitsplätze. Trotzdem sind nur ein Viertel der Selbständigen in Deutschland Frauen. "Die Kreativität und Leistungsbereitschaft der Frauen ist ein wichtiger Motor für die Volkswirtschaft, auf den Deutschland nicht verzichten kann", so Albert Darboven.
Der Darboven IDEE-Förderpreis ist mit 75.000 Euro dotiert und steht unter der Schirmherrschaft von Frau Prof. Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin des Landtages Thüringen. Teilnahmeberechtigt sind Existenzgründerinnen, die sich mit einer Erfolg versprechenden Idee selbstständig machen wollen sowie Jungunternehmerinnen, die nicht länger als drei Jahre selbstständig sind.
Die entscheidenden Kriterien sind:
- Neuigkeitsgrad der Geschäftsidee
- Bereits erzielter bzw. zu erwartender Erfolg
- Persönliches Engagement
- Anzahl der geschaffenen bzw. zu erwartenden neuen Arbeitsplätze
Die Bewerbungen werden von folgender Jury bewertet:
Dr. Willi Hausmann, Bundesgeschäftsführer a. D. der CDU Deutschland
Norbert Leopoldseder, Steuerberater
Dr. Anita Plantikow, geschäftsführende Gesellschafterin von NORDUM Institut für Umwelt und Analytik GmbH
Prof. Dr. Dr. Volker Schaub, Rechtsanwalt (Vorsitz)
Dr. Henning Voscherau, Erster Bürgermeister a. D. der Freien und Hansestadt Hamburg
Prof. Dr. Karin von Welck, Senatorin für Kultur der Freien und Hansestadt Hamburg
Dr. Ilona Funke und Dr. Barbara Mayer, (Preisträgerinnen des Darboven IDEE-Förderpreis 2007; beratende Mitglieder)
Die Bewerbungsunterlagen können angefordert werden bei:
Heide Schwarzweller/segmenta pr
Ute Enke
Feldbrunnenstraße 52
20148 Hamburg
Telefon 040/44 11 30-24
Telefax 040/45 97 22
E-Mail: ifp@segmenta.de
15 Jahre JUNIOR-Schülerfirmen in Deutschland:
SolAround sind Deutschlands bestes Schülerunternehmen
SolAround / Niedersachsen haben die Bundesjury aus Politik und Wirtschaft überzeugt: Mit ihrer Geschäftsidee "Erstellen und Promotion einer Solartauschbörse sowie Produktion eines Solar-Spiels" haben die Schüler des Gymnasiums am Silberkamp in Peine die bundesweite Konkurrenz aus dem Feld geschlagen. Sie gewannen am 03. Juni den JUNIOR-Bundeswettbewerb 2009 bei Deloitte in Düsseldorf. Im Juli 2009 werden sie Deutschland beim Europawettbewerb in Rotterdam / Niederlande vertreten. Dort treffen rund 30 Nationen aufeinander
Platz 2 errangen [mju:zicn] management & records vom Gymnasium Friedrich II. Lorch in Baden-Württemberg. Sie produzierten einen CDSampler und vermitteln hoffnungsvolle Nachwuchsbands. Ihr Preis: Ein Outdoortraining, gestiftet von der KfW Bankengruppe. Platz 3 schließlich ging an Casa Rustica aus dem Saarland. Mit ihrer Geschäftsidee "Produktion mediterraner Wohnaccessoires aus Ton, Holz und Ziegeln" konnten sie bei der Jury punkten. Sie besuchen das Gymnasium am Steinwald in Neunkirchen. Sie erhielten ein Bewerbungstraining, gestiftet von der Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT.
Prof. Dr. Wolfgang Grewe, Vorsitzender der Deloitte-Stiftung führt aus: "Deutschlands Ressource ist Unternehmergeist und Innovation; dies schon bei ganz jungen Menschen durch das Programm JUNIOR fördern und begleiten zu dürfen, ist Teil unseres Engagements für ein starkes Bildungswesen der Zukunft."
Der JUNIOR-Bundeswettbewerb 2009 wird durchgeführt mit Unterstützung der Deloitte-Stiftung, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und Metall NRW. Der Sieger des Bundeswettbewerbs wird Deutschland beim Europawettbewerb in Rotterdam/Niederlande vertreten. Im letzten Jahr ging das deutsche Schülerunternehmen als Gewinner aus dem Europawettbewerb hervor.
Jurysprecher Prof. Michael Hüther (Direktor, Institut der deutschen Wirtschaft Köln) machte bei der Preisverleihung deutlich: "Schülerunternehmen sind aus der deutschen Schullandschaft nicht mehr wegzudenken. Sie tragen neben dem Unterricht wesentlich zur Herbeiführung der Ausbildungs- und Studiumsreife der beteiligten Schülerinnen und Schüler bei. JUNIOR ist in diesem Bereich seit 15 Jahren aktiv und hat einen wichtigen Beitrag zur Akzeptanz dieser Kultur in Deutschland geleistet."
Erstmals auf der NewCome: Die Global Entrepreneurship Week stellt sich auf Süddeutschlands größter Gründermesse vor
Die NewCome 2009, Messe und Landeskongress rund um die Selbstständigkeit, öffnete vom 27. bis 28. März auf der Neuen Messe Stuttgart ihre Tore. Süddeutschlands wichtigste Messe für alle, die sich mit der Existenzgründung befassen oder seit kurzem im Chefsessel sitzen, präsentierte eine breite Palette von Ausstellern und bot den etwa 5.000 Besuchern vielfältigen Rat zu unterschiedlichen Aspekten der Selbstständigkeit. Professor Peter Schäfer, Leiter der Initiative für Existenzgründung und Unternehmensnachfolge ifex des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg: "Auf der NewCome sind viele Institutionen, die wichtiges Wissen zur Existenzgründung vermitteln, vertreten. Alle Spezialisten arbeiten auf dieser Veranstaltung eng zusammen und bieten den Besuchern ein einzigartiges Programm mit wertvollen Informationen."
Das 10-jährige Jubiläum der Gründermesse war zugleich Startschuss für den Countdown zur deutschen Beteiligung an der Global Entrepreneurship Week 2009, die sich mit eigenem Messestand präsentierte und Firmen, Verbände, Institutionen, Hochschulen und Bildungsträger zum Mitmachen einlud.

Das farbenfrohe Design der Week sorgte von Beginn an für reges Interesse und animierte die zahlreichen Standbesucher, sich eingehend über die Aktionswoche für jungen Unternehmergeist zu informieren. Die Initiative, die vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und dem Europäischen Sozialfonds in Baden-Württemberg (ESF) gefördert wird, fand dabei nicht nur unter den Messebesuchern große Zustimmung, sondern wurde auch von den Mitausstellern begrüßt. Dem dreiköpfigen Messeteam der Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg gelang es, an den zwei Messetagen etwa 60 % der Aussteller persönlich zu kontaktieren. So konnten für die im November stattfindende Week 2009 bereits Ende März über 150 Interessenten gewonnen werden, die sich mit einer Veranstaltung rund um die Themen Existenzgründung und Unternehmergeist beteiligen wollen.
Allen voran die Universität Stuttgart, die sich seit langem nachdrücklich für die Stärkung einer Existenzgründungskultur einsetzt und auf der NewCome nicht nur kräftig die Werbetrommel für die Aktionswoche schlug, sondern auch schon als offizieller Partner der Global Entrepreneurship Week 2009 registriert ist. Schneller bei der Registrierung waren nur die Fachhochschule Gelsenkirchen und das Internationale Institut zur Entwicklungsförderung der Jugend e. V.
In den kommenden Monaten gilt es nun, den auf der NewCome entfachten Enthusiasmus für die Global Entrepreneurship Week über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus zu tragen, um im November eine bundesweite Aktionswoche zum Thema Gründergeist auf die Beine zu stellen, wie sie Deutschland noch nicht gesehen hat.
